Drei Abende hast du an diesem Artikel gesessen, jedes Mal erst, als die Kinder endlich geschlafen haben. Dann hast du auf „Veröffentlichen“ geklickt und gewartet. Seitdem kam kein Kommentar, keine neue Abonnentin, und die Besucherzahl bewegt sich kaum. Jetzt fragst du dich, wie du deinen Blog bekannt machen sollst, ohne doch wieder bei Instagram zu landen.
Dieses Gefühl kenne ich gut, weil ich selbst lange darin festgesteckt habe. Es ist, als würdest du in einen leeren Raum hineinsprechen. Irgendwann schleicht sich dann ein leiser Gedanke ein: Vielleicht sind meine Texte einfach nicht gut genug.
Heute zeige ich dir, warum dieser Gedanke fast nie stimmt. Außerdem erzähle ich dir von dem Moment, in dem sich bei meinem eigenen Blog alles verändert hat.
Warum niemand deinen Blog liest, obwohl deine Artikel gut sind
Lass uns mit einem Bild anfangen. Ein Blog ist kein Laden in einer belebten Fußgängerzone, an dem täglich Hunderte Menschen vorbeischlendern. Er gleicht eher einem gemütlichen Café mitten im Wald. Drinnen ist es wunderschön, aber niemand kommt zufällig vorbei.
Genau das übersehen die meisten Frauen, wenn sie mit dem Bloggen anfangen. Sie stecken ihre ganze Energie in gute Texte und hoffen, dass die Leserinnen von allein kommen. Leider funktioniert das Internet so nicht.
Dein Blog wird nicht deshalb gelesen, weil er existiert. Er wird gelesen, wenn Menschen einen Weg zu ihm finden. Wer seinen Blog bekannt machen möchte, braucht deshalb zwei Dinge. Das sind Inhalte, nach denen jemand sucht, und ein Weg, auf dem Leserinnen zu dir finden.
Mit deinem Schreibtalent hat das erst einmal wenig zu tun. Du kannst den besten Artikel der Welt schreiben, und trotzdem liest ihn niemand. Umgekehrt kann ein einfacher, ehrlicher Text jeden Tag neue Leserinnen anziehen, wenn er gefunden wird.
Wie ich meinen Blog bekannt gemacht habe
An einem Abend hatte ich verstanden, wie englischsprachige Bloggerinnen mit ihren Blogs Geld verdienen. Ihr Geheimnis hieß Pinterest. Über ihre Pins kamen jeden Tag neue Leserinnen auf ihre Seiten, ganz ohne Instagram.
Also habe ich gemacht, was viele in dieser Situation tun. Kurzerhand habe ich sie kopiert. Ich habe mir ihre Pins genau angeschaut und versucht, genauso schöne zu gestalten. Passende Farben, hübsche Schriften, ansprechende Bilder: Ich habe mir richtig Mühe gegeben.
Das Ergebnis war ernüchternd. Meine Pins waren hübsch, aber kaum jemand hat sie gesehen. Auf meinem Blog blieb es fast genauso still wie vorher.
An manchen Abenden hätte ich am liebsten alles hingeschmissen. Mein Gedanke war, dass mir einfach das Talent für schöne Pins fehlt. Dass das alles bei den anderen funktioniert, aber eben nicht bei mir.
Wochenlang habe ich mich gefragt, was die anderen anders machen. Ihre Pins sahen nicht besser aus als meine. Trotzdem wurden sie gefunden und meine nicht.
Der Moment, in dem ich verstanden habe, worauf es ankommt
Irgendwann ist mir aufgefallen, was ich die ganze Zeit übersehen hatte. Pinterest ist kein Schaufenster, in dem das schönste Bild gewinnt. Es ist eine Suchmaschine, und eine Suchmaschine braucht Worte.
Die englischsprachigen Bloggerinnen hatten nicht einfach nur schöne Pins. Sie hatten Pins mit genau den Begriffen, die ihre Leserinnen in die Suchleiste tippen. Diese Begriffe nennt man Keywords. Sie sind der Schlüssel, damit Pinterest versteht, wem es deinen Pin zeigen soll.
Von da an habe ich gezielt nach diesen Wörtern gesucht. Ich habe sie in meine Pins eingebaut, in die Titel und in die Beschreibungen. Kurz darauf ist passiert, worauf ich so lange gewartet hatte.
Meine Pins wurden plötzlich gefunden. Erst vereinzelt, dann immer öfter. Auf einmal kamen Menschen auf meinen Blog, die ich nie angeschrieben oder um Aufmerksamkeit gebeten hatte.
Damals habe ich verstanden, wie man einen Blog bekannt machen kann, ohne laut zu werden. Nicht schönere Pins haben den Unterschied gemacht, sondern die richtigen Worte.
Blog bekannt machen: Drei Gründe, warum es bisher nicht klappt
Wenn du dich gerade wiedererkennst, liegt es meistens an einem dieser drei Punkte. Oft greifen sogar alle drei ineinander.
Grund 1: Deine Artikel beantworten keine Suchanfrage
Viele Frauen schreiben über das, was sie selbst gerade bewegt. Das ist verständlich und oft auch wertvoll. Leider sucht nur kaum jemand danach.
Stell dir vor, du schreibst einen Artikel mit dem Titel „Mein Weg zu mehr Gelassenheit“. Für dich ist das ein Herzensthema. Deine Leserin tippt aber etwas ganz anderes in die Suchleiste, zum Beispiel „Mama ständig gestresst was tun“.
Beide meinen dasselbe Problem. Trotzdem findet deine Leserin deinen Artikel nicht, weil ihr unterschiedliche Worte benutzt. Um deinen Blog bekannt zu machen, brauchst du deshalb die Sprache deiner Leserin.
Grund 2: Dir fehlt ein Weg, auf dem Leserinnen zu dir finden
Selbst der passendste Artikel braucht einen Weg zu seiner Leserin. Google kann so ein Weg sein. Bei neuen Blogs dauert es dort allerdings oft viele Monate, bis Artikel weit oben auftauchen.
Instagram hilft dir dabei kaum weiter. Links in normalen Beiträgen lassen sich dort gar nicht anklicken. Außerdem ist ein Beitrag nach ein bis zwei Tagen wieder aus dem Feed verschwunden.
Hier kommt Pinterest ins Spiel. Ein Pin ist wie ein Wegweiser, der Menschen direkt von der Suche auf deinen Blog führt. Er bleibt monatelang auffindbar und arbeitet auch dann, wenn du gerade keine Zeit hast.
Grund 3: Du hörst auf, kurz bevor es wirkt
Dieser Grund tut am meisten weh, weil er so oft passiert. Du schreibst ein paar Artikel, erstellst ein paar Pins und wartest. Nach drei Wochen hat sich kaum etwas getan, und du gibst enttäuscht auf.
Dabei brauchen Pinterest und Google etwas Zeit, um deine Inhalte kennenzulernen. Gerade wenn du deinen Blog bekannt machen möchtest, säst du in den ersten Wochen vor allem. Die Ernte kommt etwas später, dafür aber dauerhaft.
Ich weiß, wie schwer dieses Warten fällt, wenn du schon so oft enttäuscht wurdest. Ein klarer Plan gibt dir in dieser Zeit Halt. So weißt du, dass du auf dem richtigen Weg bist, auch wenn die Zahlen noch klein sind.
Mit Pinterest den Blog bekannt machen: Der leise Weg zu neuen Leserinnen
Für introvertierte Frauen ist Pinterest ein echtes Geschenk. Du musst dort weder dein Gesicht zeigen noch dein Privatleben teilen. Niemand erwartet Storys aus deinem Wohnzimmer oder Nachrichten an Fremde.
Menschen kommen zu Pinterest, weil sie eine Lösung suchen. Sie tippen eine Frage in die Suchleiste und klicken auf den Pin, der die beste Antwort verspricht. Liefert dein Pin diese Antwort, landet deine zukünftige Leserin direkt auf deinem Blog.
Das fühlt sich ganz anders an als Werbung. Statt anderen hinterherzulaufen, wirst du genau dann gefunden, wenn jemand dich braucht.
Pinterest passt in deinen Alltag als Mama
Vielleicht denkst du jetzt, dass du keine Zeit für noch eine Plattform hast. Dieser Einwand ist berechtigt, denn dein Tag ist ohnehin randvoll. Pinterest funktioniert allerdings anders als Instagram.
Du musst nicht ständig online sein, nicht auf Kommentare reagieren und keine Live-Momente abpassen. Deine Pins kannst du gesammelt vorbereiten, zum Beispiel an einem ruhigen Abend in der Woche. Danach arbeiten sie für dich, während du Hausaufgaben begleitest oder das Abendbrot kochst.
Für viele Frauen ist genau das der Moment, in dem sich Sichtbarkeit zum ersten Mal leicht anfühlt.
Schöne Pins allein reichen nicht
Diesen Fehler habe ich am Anfang selbst gemacht, und ich sehe ihn bis heute ständig. Viele Frauen stecken ihre ganze Zeit in das Design ihrer Pins. Sie probieren Farben aus, tauschen Schriften und gestalten jedes Bild dreimal neu.
Ein gutes Design ist wichtig, damit dein Pin angeklickt wird. Damit er überhaupt gesehen wird, braucht es aber etwas anderes. Pinterest muss verstehen, worum es in deinem Pin geht und für wen er hilfreich ist.
Dieses Verständnis entsteht vor allem über Worte. Ein wunderschöner Pin ohne passende Keywords ist wie ein Buch ohne Titel in einer riesigen Bibliothek. Er mag noch so schön sein, aber niemand findet ihn.
Keywords: Der Schlüssel, um deinen Blog bekannt zu machen
Ein Keyword ist nichts anderes als ein Suchbegriff. Gemeint ist das Wort oder die kurze Wortgruppe, die deine Leserin in die Suchleiste tippt. Sobald du diese Begriffe kennst, kannst du Pinterest genau sagen, wofür deine Pins da sind.
Keywords gehören dabei nicht nur in deine Pins. Auch dein Profil, deine Pinnwände und deine Blogartikel sollten die Sprache deiner Leserin sprechen. Erst wenn alles zusammenpasst, entfaltet Pinterest seine volle Wirkung.
Wie das grundsätzlich funktioniert, erkläre ich dir in meinem Artikel Pinterest SEO für Anfängerinnen. Dort erfährst du, warum Suchbegriffe so viel Einfluss haben und wo sie überall eine Rolle spielen.
Die eigentliche Kunst liegt darin, die richtigen Keywords zu finden. Also genau die Wörter, nach denen deine Wunschleserin wirklich sucht, und nicht die, die du vermutest. Dafür nutze ich eine einfache Methode, die ich dir im Workshop Schritt für Schritt zeige: die Suchleisten-Methode.
Was du heute schon tun kannst, um deinen Blog bekannt zu machen
Bevor du an Pins oder Keywords denkst, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf deinen Blog. Ein paar Dinge kannst du sofort angehen, ganz ohne neues Wissen oder Technik.
Schau dir deine Artikeltitel mit neuen Augen an
Nimm dir deine bisherigen Artikel vor und lies nur die Überschriften. Frag dich bei jeder einzelnen: Würde meine Leserin genau diese Worte in eine Suchleiste tippen? Lautet die Antwort Nein, hast du einen ersten Ansatzpunkt gefunden.
Oft reicht schon eine kleine Änderung. Aus „Meine Gedanken zum Thema Zeit“ wird dann zum Beispiel „Als Mama Zeit für dich finden“. Der Inhalt bleibt derselbe, aber plötzlich hat dein Artikel eine Chance, gefunden zu werden.
Gib jedem Artikel einen nächsten Schritt
Eine Leserin, die deinen Artikel gelesen hat und wieder geht, ist meistens für immer weg. Überleg dir deshalb, wohin du sie am Ende jedes Artikels führst. Das kann ein weiterer passender Artikel sein oder ein kleiner Leadmagnet, für den sie sich in deine E-Mail-Liste einträgt.
So wird aus einem einmaligen Besuch eine Verbindung, die bleibt. Dein Blog wird dadurch nicht nur bekannter, sondern auch wertvoller für dein Business.
Plane feste Zeiten statt spontaner Kraftakte
Du musst nicht jeden Tag stundenlang an deinem Blog arbeiten. Viel wichtiger ist, dass du regelmäßig dranbleibst. Schon eine halbe Stunde an ein paar Abenden pro Woche bringt dich weiter als ein einziger Marathon im Monat.
Jeder neue Pin ist ein weiterer Wegweiser zu deinem Blog. Mit der Zeit entsteht so ein ganzes Netz aus Wegen, die alle bei dir enden.
Wie lange es dauert, bis du deinen Blog bekannt machen kannst
Ehrlichkeit ist mir hier besonders wichtig, weil du sicher schon genug leere Versprechen gehört hast. Niemand kann dir seriös sagen, dass du in zwei Wochen Tausende Leserinnen hast. Wer das tut, möchte dir vermutlich vor allem etwas verkaufen.
Sagen kann ich dir aber, dass Pinterest ein paar Wochen braucht, um dich und deine Inhalte kennenzulernen. Erste Klicks auf deinen Blog siehst du oft schon in dieser Zeit. Danach wächst dein Netz aus Pins mit jedem Monat weiter.
Der große Vorteil liegt darin, dass sich deine Arbeit addiert. Ein Pin, den du heute erstellst, kann dir auch in einem halben Jahr noch Leserinnen bringen. Auf Instagram fängst du jeden Tag bei null an, auf Pinterest baust du Stein für Stein auf.
Dein nächster Schritt: Blog bekannt machen mit dem Mini-Workshop „Leise erfolgreich“
Als ich damals vor meinen hübschen, aber unsichtbaren Pins saß, hätte ich mir genau eine Sache gewünscht. Jemanden, der mir erklärt, wie Pinterest wirklich funktioniert, statt mich wochenlang raten zu lassen.
Genau dafür habe ich meinen Mini-Workshop Leise erfolgreich erstellt. Darin zeige ich dir, wie du mit Pinterest sichtbar wirst und deinen Blog bekannt machen kannst. Social-Media-Stress, Tanzvideos und lästige Kaltakquise brauchst du dafür nicht.
Das nimmst du aus dem Workshop mit
Zuerst verstehst du, wie Pinterest wirklich tickt und warum es so gut zu dir passt. Danach richtest du dein Profil so ein, dass Pinterest sofort erkennt, worum es bei dir geht. Mit meiner Suchleisten-Methode findest du die Keywords, nach denen deine Wunschleserinnen tatsächlich suchen.
Außerdem lernst du, mit Canva klickstarke Pins zu erstellen, die auffallen und gefunden werden. Du legst zehn suchmaschinenoptimierte Pinnwände an, die deinem Profil eine klare Struktur geben. Zum Schluss bekommst du eine tägliche Pinterest-Routine, die auch in einen vollen Mama-Alltag passt.
Der Workshop kostet dich 39 €. Das ist weniger als ein Restaurantbesuch mit der ganzen Familie. Dafür bekommst du ein System, das dauerhaft für dich arbeitet.
Warum du nicht länger warten solltest
Jeder Artikel, den du schreibst, ohne dass ihn jemand findet, ist ein verschenkter Abend. Deine Zeit zwischen Gute-Nacht-Geschichte und Schlafengehen ist viel zu kostbar dafür. Du verdienst es, dass sich deine Arbeit endlich auszahlt.
Denk an das Gefühl, wenn du abends deine Statistik öffnest und neue Besucherinnen entdeckst. Frauen, die dich gefunden haben, weil sie genau deine Antwort gesucht haben.
👉 Hier geht es zum Mini-Workshop „Leise erfolgreich“
Deinen Blog bekannt machen heißt nicht, lauter zu werden als alle anderen. Es heißt, an den richtigen Stellen gefunden zu werden. Ich freue mich darauf, dir zu zeigen, wie das geht.