Blogthema finden: In 5 Schritten zu deinem Herzensthema

Blogthema finden: In 5 Schritten zu deinem Herzensthema

Es ist kurz nach halb neun. Die Kinder schlafen endlich, die Küche ist aufgeräumt und auf dem Sofa wartet dein Laptop. Heute willst du es wirklich angehen und endlich dein Blogthema finden. Nach einer Stunde stehen auf deinem Zettel allerdings nur drei durchgestrichene Ideen und ein großes Fragezeichen.

Du hast gegoogelt, Listen mit Blogideen gelesen und dir YouTube-Videos angeschaut. Überall heißt es, du sollst einfach über deine Leidenschaft schreiben. Aber was, wenn du gar nicht so genau weißt, was deine Leidenschaft ist? Oder wenn du so viele Interessen hast, dass du dich nicht entscheiden kannst?

Ich verrate dir etwas, das mir am Anfang niemand gesagt hat. Dein Thema liegt meistens nicht irgendwo da draußen. Es steckt in deinem Alltag, in deinen Erfahrungen und in den Fragen, die andere dir stellen.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du ein Blogthema finden kannst, das zu dir und deinem Leben passt. Eines, das dich auch in einem Jahr noch begeistert. Und eines, aus dem später ein echtes Onlinebusiness wachsen kann, ganz ohne Social Media Stress.

Warum es sich so schwer anfühlt, dein Blogthema zu finden

Wenn du beim Blogthema finden festhängst, liegt das selten an mangelnder Kreativität. Meistens stecken ganz andere Gedanken dahinter. Sie sind so leise, dass du sie im Alltag kaum bemerkst.

„Das gibt es doch alles schon“

Dieser Satz hat mich am Anfang oft ausgebremst. Sobald ich eine Idee hatte, habe ich sie gegoogelt und unzählige Blogs dazu gefunden. Mein nächster Gedanke war dann immer: Wozu braucht es da noch mich?

Heute weiß ich, dass genau das ein gutes Zeichen ist. Viele Blogs zu einem Thema bedeuten, dass sich viele Menschen dafür interessieren. Keine Leserin liest nur einen einzigen Blog zu einem Thema, das ihr am Herzen liegt. Sie sucht nach jemandem, der sie versteht und dessen Art zu erklären bei ihr ankommt.

„Mein Wissen ist doch nichts Besonderes“

Du organisierst einen ganzen Familienalltag, meisterst deinen Job und hast dir über die Jahre unglaublich viel Wissen angeeignet. Trotzdem fühlt sich dieses Wissen für dich völlig normal an. Das liegt daran, dass du es jeden Tag nutzt, ohne darüber nachzudenken.

Was für dich selbstverständlich ist, ist für eine andere Frau genau die Antwort, nach der sie seit Wochen sucht. Sie steht nur ein paar Schritte hinter dir. Deshalb kannst du ihr oft besser helfen als eine Expertin, die den Anfang längst vergessen hat.

Die Angst, dich wieder falsch zu entscheiden

Hinter der Suche nach dem perfekten Thema steckt oft eine tiefere Sorge. Was, wenn ich mich wieder für das Falsche entscheide? Und wenn ich am Ende erneut Zeit und Geld investiert habe, ohne dass etwas dabei herauskommt?

Diese Angst ist verständlich, wenn du schon einiges ausprobiert hast. Sie führt aber dazu, dass du gar nicht erst startest. Dabei ist dein Blogthema keine Entscheidung für die Ewigkeit. Es darf mit dir wachsen, sich verfeinern und sich auch ein Stück verändern.

Wie ich selbst mein Blogthema gefunden habe

Als ich mit dem Bloggen angefangen habe, wollte ich alles richtig machen. Ich dachte damals, ich müsste mein Blogthema finden, indem ich einfach gründlich genug recherchiere. Also habe ich mir erfolgreiche englischsprachige Bloggerinnen angeschaut und notiert, worüber sie schreiben. Am Ende standen auf meinem Block über zwanzig mögliche Themen.

Schließlich habe ich mich für das Thema entschieden, das am lukrativsten klang. Drei Artikel habe ich geschrieben, dann war die Luft raus. Jeder Satz fühlte sich an wie eine Hausaufgabe, auf die ich keine Lust hatte. Mein Kopf wusste zwar, worum es geht, aber mein Herz war einfach nicht dabei.

Der Wendepunkt kam an einem ganz normalen Nachmittag auf dem Spielplatz. Eine andere Mama fragte mich, wie ich online sichtbar bin, ohne ständig auf Instagram zu posten. Ich habe ihr fast eine halbe Stunde lang von Pinterest erzählt. Sie hat zugehört, nachgefragt und sich Notizen in ihr Handy getippt.

Auf dem Heimweg wurde mir klar, dass ich mein Thema die ganze Zeit übersehen hatte. Es fühlte sich für mich einfach zu selbstverständlich an. Dabei hatte genau diese Frage mich selbst monatelang beschäftigt. Ich wusste, wie es ist, sich nicht zeigen zu wollen und trotzdem gesehen werden zu wollen.

So ist „Leise erfolgreich“ entstanden. Nicht aus einer Liste mit profitablen Nischen, sondern aus meinem eigenen Weg. Einen solchen Moment wünsche ich dir auch.

Was ein gutes Blogthema wirklich ausmacht

Bevor wir zu den einzelnen Schritten kommen, möchte ich dir zeigen, worauf es ankommt. Ein tragfähiges Blogthema steht auf drei Säulen. Fehlt eine davon, wird dein Blog auf Dauer wackelig.

Die erste Säule ist dein Herz. Über dein Thema wirst du dutzende, vielleicht sogar hunderte Artikel schreiben. Das schaffst du nur, wenn es dich wirklich interessiert und du gerne darüber nachdenkst.

Als zweite Säule brauchst du Wissen und Erfahrung. Eine Expertin mit Doktortitel musst du dafür nicht sein. Es reicht völlig, wenn du ein paar Schritte weiter bist als die Frau, der du helfen möchtest.

Ebenso wichtig ist die dritte Säule, nämlich die Nachfrage. Menschen brauchen ein echtes Problem, das dein Thema löst. Außerdem müssen sie online nach einer Lösung suchen, damit sie dich überhaupt finden können.

Genau an dieser Stelle scheitern viele Frauen, wenn sie ihr Blogthema finden wollen. Entweder wählen sie etwas, das sie lieben, wonach aber kaum jemand sucht. Oder sie springen auf ein Thema, das gut zu laufen scheint, sie innerlich aber kaltlässt. Dein Thema liegt dort, wo sich alle drei Säulen überschneiden.

Blogthema finden in 5 Schritten

Jetzt wird es praktisch. Schnapp dir für die folgenden Schritte ein Notizbuch oder ein leeres Dokument. Plane ruhig ein paar Abende ein, denn gute Ideen brauchen manchmal etwas Zeit zum Reifen.

Schritt 1: Schreib auf, was du längst weißt

Starte mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme. Was hast du gelernt, studiert oder im Job jahrelang gemacht? Welche Herausforderungen hast du in deinem Leben schon gemeistert? Denk dabei auch an Dinge, die nichts mit deinem Beruf zu tun haben.

Hast du nach der Geburt deines ersten Kindes deinen Familienalltag komplett neu organisiert? Oder dich durch einen Hausbau gekämpft, deine Ernährung umgestellt oder mit Pilates deinen Rücken gestärkt? All das ist Wissen, das anderen Frauen weiterhelfen kann.

Schreib alles auf, ohne es zu bewerten. Auch Dinge, die dir klein oder banal vorkommen, gehören auf deine Liste. Oft sind gerade sie die wertvollsten.

Schritt 2: Achte darauf, wofür dein Herz schlägt

In diesem Schritt geht es um deine Begeisterung. Über welche Themen könntest du stundenlang reden, ohne auf die Uhr zu schauen? Welche Bücher, Podcasts oder Blogs verschlingst du in deiner freien Zeit? Und bei welchem Thema vergisst du abends sogar, dass du eigentlich todmüde bist?

Markiere auf deiner Liste aus Schritt 1 alle Punkte, bei denen du ein warmes Gefühl im Bauch hast. Das sind deine Herzensthemen. Sie sorgen dafür, dass du auch in einem Jahr noch gerne für deinen Blog schreibst.

Schritt 3: Finde heraus, wem du helfen möchtest

Ein Blogthema wird erst richtig stark, wenn du weißt, für wen du schreibst. Überlege dir, welcher Frau du mit deinem Wissen am liebsten helfen würdest. Wie sieht ihr Alltag aus und was raubt ihr gerade den Schlaf?

Oft ist das eine Frau, die heute dort steht, wo du vor ein paar Jahren standest. Du kennst ihre Sorgen, weil es einmal deine eigenen waren. Dadurch findest du ganz automatisch die richtigen Worte, ohne dich verstellen zu müssen.

An dieser Stelle lohnt es sich, richtig tief zu graben. Je genauer du deine Wunschleserin kennst, desto leichter fallen dir später Artikel, Leadmagnet und eigene Produkte. In meinem Onlinekurs bekommt dieser Schritt deshalb ganz bewusst viel Raum.

Schritt 4: Prüfe, ob online nach deinem Blogthema gesucht wird

Ein Thema kann noch so schön sein. Wenn niemand danach sucht, wird dein Blog auch nicht gefunden. Darum ist dieser Schritt so wichtig, wenn du ein Blogthema finden willst, das dich langfristig trägt.

Für einen ersten Check brauchst du keine teuren Tools. Öffne Pinterest und tippe ein Stichwort zu deinem Thema in die Suchleiste. Schau dir an, welche Begriffe dir automatisch vorgeschlagen werden. Diese Vorschläge zeigen dir, wonach Menschen dort tatsächlich suchen.

Taucht dein Thema in vielen Varianten auf, ist das ein gutes Zeichen. Siehst du dagegen kaum Vorschläge, ist es vielleicht noch zu speziell. Dann lohnt es sich, dein Thema ein wenig breiter zu fassen.

Dieser Blick in die Suchleiste ist allerdings nur eine grobe Orientierung. Welche Suchbegriffe wirklich Potenzial haben und wie du sie gezielt einsetzt, ist ein eigenes großes Kapitel. Das gehen wir im Kurs Schritt für Schritt gemeinsam an.

Schritt 5: Mach den 10-Artikel-Test

Zum Schluss kommt mein liebster Test. Nimm das Thema, das bisher am besten abschneidet, und schreib zehn Ideen für Blogartikel auf. Bleib dabei konkret und denk an die Fragen deiner Wunschleserin.

Fallen dir die zehn Ideen leicht und sprudeln danach sogar noch mehr? Dann hast du ein Thema gefunden, das dich trägt. Gerätst du dagegen schon nach drei Ideen ins Stocken, ist das Thema vielleicht zu eng. Oder dein Herz ist noch nicht ganz dabei.

Beides ist kein Grund zur Sorge. Es zeigt dir nur, an welcher Stelle du noch einmal nachjustieren darfst.

Diese Fehler bremsen dich beim Blogthema finden aus

In Gesprächen mit anderen Frauen begegnen mir immer wieder dieselben Stolperfallen. Ich selbst bin auch in einige davon getappt. Wenn du sie kennst, kannst du sie ganz bewusst umgehen.

Du kopierst das Thema einer anderen

Es ist verlockend, sich an einer erfolgreichen Bloggerin zu orientieren und ihr Thema einfach zu übernehmen. Ich habe das selbst ausprobiert und weiß, wie schnell es sich leer anfühlt. Ihre Geschichte ist nicht deine, und das spüren deine Leserinnen.

Lass dich ruhig inspirieren. Dein Thema sollte trotzdem aus deinem eigenen Leben kommen.

Du wählst ein Thema nur wegen des Geldes

Mit deinem Blog Geld verdienen zu wollen, ist völlig in Ordnung. Schließlich möchtest du irgendwann nicht mehr Nein sagen müssen, wenn deine Kinder sich etwas wünschen. Ein Thema, das dich nicht berührt, hältst du aber nicht lange durch. Und ein Blog, den du nach drei Monaten aufgibst, bringt dir auch kein Einkommen.

Dein Thema ist zu breit

„Mama-Alltag“ oder „Gesundheit“ klingen erst einmal nach viel Platz zum Schreiben. Darin liegt aber das Problem. Deine Leserin weiß nicht, warum sie gerade bei dir bleiben soll.

Je klarer dein Thema ist, desto leichter finden dich die richtigen Frauen. „Gesund kochen für berufstätige Mamas mit wenig Zeit“ spricht eine ganz bestimmte Leserin an. Sie fühlt sich sofort gemeint und liest weiter.

Du wartest auf die perfekte Klarheit

Viele Frauen bleiben monatelang in der Themensuche hängen. Sie lesen, grübeln und planen, schreiben aber keinen einzigen Artikel. Klarheit entsteht jedoch nicht durch Nachdenken allein, sondern durch Tun.

Mit jedem Artikel merkst du ein bisschen mehr, was dir liegt. Dein Thema schärft sich beim Schreiben ganz von selbst. Für den Start ist „gut genug“ deshalb völlig ausreichend.

Warum dein Blogthema erst der Anfang ist

Mit den fünf Schritten kannst du dein Blogthema finden und damit einen wichtigen Grundstein legen. Das ist aber erst der Anfang deines Onlinebusiness. Ein Thema allein bringt dir noch keine Leserinnen und erst recht kein Einkommen.

Danach brauchst du einen Blog, der technisch sauber steht. Du brauchst Artikel, die bei Google und Pinterest gefunden werden. Und du brauchst einen Weg, wie Leserinnen auf deine E-Mail-Liste kommen. Dort lernen sie dich kennen, fassen Vertrauen und kaufen irgendwann bei dir.

Wenn du gleich weitermachen möchtest, lies als Nächstes meinen Artikel darüber, wie du deinen eigenen Blog starten kannst. Dort zeige ich dir, wie du deinen Blog Schritt für Schritt aufsetzt, ohne dich in der Technik zu verlieren.

Falls du schon einmal versucht hast, all diese Puzzleteile allein zusammenzusetzen, weißt du, wie zäh das sein kann. Ein kostenloses Video hier, ein Kurs dort und dazwischen unzählige Abende voller Recherche. Trotzdem hat sich nie ein klares Bild ergeben.

Das lag nicht an fehlender Disziplin. Dir hat ein roter Faden gefehlt, der alle Schritte sinnvoll miteinander verbindet. Diesen roten Faden habe ich mit meinem Onlinekurs „Das Leise erfolgreich Prinzip“ geschaffen.

Im Kurs gehen wir den ganzen Weg zusammen. Wir starten bei deinem Herzensthema und deiner Wunschleserin. Danach richtest du deinen Blog ein, schreibst deine ersten Artikel und machst sie über Pinterest sichtbar. Darauf aufbauend erstellst du deinen Leadmagneten, baust deine E-Mail-Liste auf und entwickelst dein erstes digitales Produkt.

Das alles passiert in kleinen Schritten, die neben Job und Familie machbar sind. Du brauchst dafür weder Instagram noch Kaltakquise, und dein Privatleben bleibt privat. Vor allem musst du dir nicht noch einmal alles selbst zusammensuchen.

Dein Blogthema finden, ohne dich zu verbiegen

Dein Thema muss weder laut noch spektakulär sein. Es muss zu dir passen und einer bestimmten Frau weiterhelfen. Alles, was du dafür brauchst, trägst du schon längst in dir.

Fang am besten heute Abend mit Schritt 1 an, sobald die Kinder schlafen. Zehn Minuten reichen für den Anfang völlig aus. Du wirst überrascht sein, wie viel auf deiner Liste landet.

Dein nächster Schritt: der Herzensthema Kompass

Möchtest du dein Blogthema finden, ohne dich allein durch all diese Fragen zu kämpfen? Dann trag dich jetzt auf die Warteliste für meinen Onlinekurs „Das Leise erfolgreich Prinzip“ ein. Als Dankeschön bekommst du sofort meinen Herzensthema Kompass in dein Postfach.

Der Kompass begleitet dich mit Fragen und Übungen auf dem Weg zu deinem Herzensthema. Was du in diesem Artikel als Orientierung bekommen hast, gehst du dort ganz konkret für dich an. So hältst du dein Thema schwarz auf weiß in den Händen, noch bevor sich die Kurstüren öffnen.

Auf der Warteliste erfährst du außerdem als Erste, wann es losgeht. Dadurch verpasst du weder den Einstiegspreis noch den Bonus, den es nur in der ersten Runde gibt.

Du hast schon so viel Zeit und Energie in die Suche nach dem richtigen Weg gesteckt. Lass es dieses Mal einen sein, der wirklich zu dir passt.

Ja, ich möchte auf die Warteliste und meinen Herzensthema Kompass

Alles Liebe, Bella

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Oh hi!

Ich bin Bella.

Zwei Jahre lang habe ich abends nach der Arbeit auf Instagram gepostet mit Kind, mit Vollzeitjob und ohne nennenswertes Ergebnis. Heute verdiene ich mein Geld mit Blogs und Pinterest und zeige dir hier, wie das auch ohne Social Media geht.

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