Mit Pinterest Geld verdienen? Lange habe ich das für eines dieser Versprechen gehalten, die nach drei Wochen wie eine Seifenblase platzen. Dann kam ein ganz normaler Dienstagabend, der meine Sicht komplett verändert hat.
Die Kinder lagen endlich im Bett. Ich stand in der Küche und räumte die Spülmaschine ein, als mein Handy auf dem Tisch vibrierte. Auf dem Display stand eine Benachrichtigung über einen neuen Verkauf. Es war mein allererster, und er kam nicht über Instagram.
Dieser Frau hatte ich keine einzige Nachricht geschrieben. Ich hatte ihr nichts aufgedrängt und auch kein Video von meinem Frühstück gepostet. Sie hatte einen meiner Pins gefunden, meinen Blogartikel gelesen und sich in meine E-Mail-Liste eingetragen. Ein paar Tage später bekam sie eine E-Mail von mir. Darin habe ich ihr ehrlich erzählt, wie mein kleines Produkt ihr helfen kann. Sie hat geklickt und gekauft, ganz in Ruhe und ohne jeden Druck.
Danach saß ich noch lange am Küchentisch und habe auf dieses Display gestarrt. Meine Liste war damals winzig. Trotzdem hatte sie für mich gearbeitet, während ich mit meiner Familie zu Abend gegessen habe.
Genau darum geht es in diesem Artikel. Ich zeige dir, wie du mit Pinterest Geld verdienen kannst, und zwar ehrlich. Ohne Hochglanzversprechen, ohne Druck und ohne dass du dich dafür verbiegen musst.
Kann man mit Pinterest Geld verdienen? Die ehrliche Antwort
Ja, das kann man. Allerdings funktioniert es anders, als viele denken.
Pinterest überweist dir kein Geld für deine Pins. Hierzulande gibt es auch keine Prämie für Follower, Aufrufe oder gemerkte Pins. Wer dir etwas anderes erzählt, verschweigt dir einen wichtigen Teil der Wahrheit.
Pinterest ist in erster Linie eine visuelle Suchmaschine. Menschen kommen dorthin, weil sie nach Lösungen suchen. Sie tippen „Rezepte für die Brotdose“ oder „nebenbei selbständig als Mama“ in die Suchleiste. Dann klicken sie auf den Pin, der ihnen die beste Antwort verspricht.
Hier liegt der eigentliche Schlüssel. Ein Pin ist wie ein Wegweiser, der Menschen von Pinterest direkt auf deine eigene Webseite schickt.
Das Geld entsteht also nicht auf Pinterest selbst, sondern hinter dem Klick. Wer mit Pinterest Geld verdienen möchte, braucht deshalb einen Ort, an dem die Besucherinnen ankommen. Außerdem braucht es ein Angebot, das ihnen wirklich weiterhilft.
Klingt das für dich erstmal ernüchternd? Ich finde, es ist eine richtig gute Nachricht. Denn genau dieser Umweg macht dein Business unabhängig, ruhig und nachhaltig.
Warum Pinterest so gut zu dir passt, wenn du lieber leise bist
Auf Instagram musst du ständig präsent sein. Ein Beitrag lebt dort vielleicht zwei Tage, eine Story sogar nur 24 Stunden. Danach verschwindet er im Feed, und du fängst wieder von vorne an.
Pinterest tickt völlig anders. Ein guter Pin kann über Monate und manchmal sogar Jahre gefunden werden. Du erstellst ihn einmal, und er arbeitet für dich weiter. Das passiert, während du die Kinder von der Kita abholst. Selbst wenn du abends mit einem Buch auf dem Sofa liegst, wird dein Pin weiter entdeckt.
Mit Pinterest Geld verdienen, ohne dein Gesicht zu zeigen
Für dich als introvertierte Frau ist noch etwas anderes wichtig. Auf Pinterest musst du dein Privatleben nicht teilen. Niemand erwartet dort Selfies, Tanzvideos oder Einblicke in dein Wohnzimmer.
Deine Pins sprechen für dich. Sie zeigen, welches Problem du löst, und führen die Menschen zu deinen Inhalten. Anschreiben musst du niemanden, und unangenehme Nachrichten an Fremde gehören der Vergangenheit an. Die Menschen kommen von selbst zu dir, weil sie nach genau deiner Lösung gesucht haben.
Das fühlt sich ganz anders an als Kaltakquise. Statt anderen hinterherzulaufen, wirst du gefunden.
So entsteht aus einem Pin echtes Geld
Erinnerst du dich an meine Geschichte vom Anfang? Meine Kundin ist einen ganz bestimmten Weg gegangen. Diesen Weg nenne ich gern die leise Kette, weil jedes Glied ruhig im Hintergrund arbeitet.
Am Anfang steht dein Pin. Er wird bei Pinterest gefunden und weckt Neugier. Ein Klick darauf führt zu deinem Blogartikel, in dem du ein echtes Problem löst. Unter dem Artikel wartet dein Leadmagnet, zum Beispiel eine Checkliste oder ein kleiner Guide. Für dieses Geschenk trägt sich deine Leserin in deine E-Mail-Liste ein. Über deine E-Mails baust du Vertrauen auf und stellst ihr irgendwann dein Angebot vor.
Keines dieser Glieder ist kompliziert. Fehlt aber eines davon, reißt die ganze Kette. Genau deshalb scheitern so viele Frauen, die mit Pinterest Geld verdienen wollen, obwohl sie fleißig pinnen.
Warum dein Blog das Herzstück ist
Viele schicken ihre Pins direkt auf eine Verkaufsseite. Das wirkt auf den ersten Blick logisch, funktioniert aber selten. Stell dir vor, du suchst nach einer Idee und landest sofort auf einer Seite mit Preisschild. Würdest du direkt kaufen?
Dein Blog ist der Ort, an dem Vertrauen entsteht. Hier zeigst du, dass du dich auskennst, und schenkst echten Mehrwert. Deine Leserin lernt dich kennen, ohne dass du dich vor eine Kamera stellen musst. Außerdem gehört dein Blog ganz allein dir. Kein Algorithmus kann ihn dir über Nacht wegnehmen.
Warum deine E-Mail-Liste dein wertvollster Schatz ist
Mein erster Verkauf kam über meine E-Mail-Liste, und das war kein Zufall. Die wenigsten Menschen kaufen beim ersten Besuch auf einer Webseite. Sie brauchen Zeit, um dir zu vertrauen.
Mit deinen E-Mails begleitest du deine Leserinnen über Wochen. Du landest direkt in ihrem Postfach, ganz persönlich und ohne Algorithmus dazwischen. Dort kannst du Geschichten erzählen, Tipps teilen und irgendwann ganz natürlich dein Angebot vorstellen.
Pinterest bringt dir also die Menschen. Dein Blog schenkt ihnen Vertrauen. Über deine E-Mail-Liste wird aus diesem Vertrauen schließlich Umsatz.
Drei Wege, wie du mit Pinterest Geld verdienen kannst
Jetzt wird es konkret. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, hinter dem Klick Geld zu verdienen. Drei davon möchte ich dir genauer vorstellen.
Weg 1: Deine eigenen digitalen Produkte
Das ist mein absoluter Lieblingsweg. Ein digitales Produkt kann ein E-Book, ein Workbook, eine Vorlage oder ein Onlinekurs sein. Du erstellst es einmal und kannst es immer wieder verkaufen.
Vielleicht denkst du jetzt, dass du dafür nicht genug weißt. Diesen Gedanken kenne ich nur zu gut. Doch du trägst so viel Wissen in dir, das andere dringend suchen. Möglicherweise hast du gelernt, wie man Familie und Teilzeitjob gut organisiert. Oder du kennst dich mit gesunder Ernährung für Kinder aus. Für genau dieses Wissen gibt es Menschen, die gerne dafür bezahlen.
Der große Vorteil eigener Produkte liegt darin, dass du den Preis selbst bestimmst. Statt nur ein paar Prozent Provision zu bekommen, behältst du den Großteil des Umsatzes.
Weg 2: Mit Pinterest Geld verdienen durch Affiliate Marketing
Beim Affiliate Marketing empfiehlst du Produkte anderer Anbieter. Kauft jemand über deinen persönlichen Link, bekommst du dafür eine Provision. Das kann ein Buch sein, ein Tool, das du selbst nutzt, oder ein Onlinekurs.
Jetzt muss ich dir allerdings etwas sagen, das dir vielleicht nicht gefällt.
Möglicherweise hast du schon gehört, du müsstest nur Affiliate-Links in deine Pins packen. Danach würde das Geld angeblich von ganz allein fließen. Wer dir das erzählt, belügt dich wahrscheinlich. Das ist die harte Wahrheit, auch wenn sie unbequem ist.
Pinterest erlaubt Affiliate-Links zwar grundsätzlich. Die Plattform mag aber keine „nackten“ Links, die ohne Mehrwert massenhaft gepinnt werden. Genau dieses Verhalten landet schnell im Spam-Raster. Pinterest kann solche Pins dann löschen, ihre Reichweite einschränken oder dein Konto sogar sperren.
Dazu kommen ein paar klare Spielregeln. Affiliate-Links solltest du immer offen als Werbung kennzeichnen. Gekürzte oder verschleierte Links sind tabu, denn jede Person soll vorher wissen, wohin ein Klick führt. Außerdem wünscht sich Pinterest, dass du Affiliate-Pins nur in Maßen einsetzt.
Der bessere Weg führt wieder über deinen Blog. Schreib einen ehrlichen Artikel über ein Produkt, das du selbst nutzt und liebst. Darin erklärst du, warum es dir geholfen hat, und setzt deinen Affiliate-Link. Dein Pin führt dann auf diesen Artikel und nicht direkt in den Shop. So bekommt deine Leserin echten Mehrwert, und Pinterest hat keinen Grund für einen Spam-Verdacht.
Affiliate Marketing ist eine schöne Ergänzung zu deinen eigenen Angeboten. Als alleiniges Standbein ist es für Einsteigerinnen aber oft mühsam, weil die Provisionen meist klein ausfallen.
Weg 3: KundInnen für deine Dienstleistung finden
Bietest du eine Dienstleistung an, etwa als Virtuelle Assistentin, Ernährungsberaterin oder Coach? Dann kann Pinterest dir Kundinnen bringen, ohne dass du ein einziges Mal Kaltakquise betreiben musst.
Der Weg dorthin ist derselbe wie bei den anderen beiden Möglichkeiten. Deine Pins führen zu hilfreichen Artikeln, und dort lernen potenzielle Kundinnen dich kennen. Wer dich buchen möchte, meldet sich von selbst bei dir. Niemandem musst du mehr hinterherlaufen.
Was du wirklich brauchst, um mit Pinterest Geld zu verdienen
Die gute Nachricht vorweg: Du brauchst kein großes Startkapital und kein Technikstudium. Ein paar Grundlagen solltest du aber kennen, damit deine Kette von Anfang an trägt.
Als Erstes brauchst du ein kostenloses Unternehmenskonto auf Pinterest. Nur damit siehst du, welche Pins gut laufen und wie viele Menschen auf deine Seite klicken. Dein Profil sollte so gestaltet sein, dass Pinterest sofort versteht, worum es bei dir geht. Für den Fall, dass du nicht weißt, wie du dein Pinterest-Profil richtig einrichtest, sodass du auch von deiner Zielgruppe gefunden wirst, habe ich den Workshop Leise erfolgreich aufgenommen:
👉 Hier gibt’s alle Info’s dazu!
Ebenso wichtig ist ein Thema, nach dem deine Zielgruppe tatsächlich sucht. Viele Frauen schreiben über das, was sie selbst spannend finden, und wundern sich über fehlende Klicks. Entscheidend ist aber, welche Begriffe deine Wunschkundinnen wirklich in die Suchleiste tippen.
Zusätzlich brauchst du einen Blog als Zuhause für deine Inhalte. Ergänzt wird er durch einen Leadmagneten und ein Tool für deine E-Mails. Klingt nach viel Technik? Mit einer klaren Anleitung ist das deutlich einfacher, als du gerade befürchtest.
Wie viel kann man mit Pinterest Geld verdienen und wann?
Diese Frage bekomme ich ständig, und ich möchte ehrlich mit dir sein. Eine feste Zahl kann dir niemand seriös versprechen. Wie viel du mit Pinterest Geld verdienen kannst, hängt von deinem Angebot, deinem Thema und deiner Umsetzung ab.
Was ich dir aber sagen kann: Pinterest ist kein Sprint. In den ersten Wochen säst du vor allem. Du erstellst Pins, schreibst Artikel und baust deine Liste auf. Erste Klicks und erste Eintragungen siehst du oft schon nach einigen Wochen. Bis die ersten Verkäufe kommen, dauert es meist etwas länger.
Das Schöne ist, dass sich deine Arbeit aufbaut. Jeder Pin und jeder Artikel kommt zu den bisherigen dazu. Nach ein paar Monaten arbeitet also nicht mehr ein einzelner Pin für dich, sondern ein ganzes Netz. Auf Instagram fängst du jeden Tag bei null an. Bei Pinterest wächst dein Fundament mit jedem Schritt.
Mit Pinterest Geld verdienen neben Job und Familie
Ich weiß, wie dein Tag aussieht. Frühstück, Brotdosen, Kita, Job, Hausaufgaben, Abendessen und die Gute-Nacht-Geschichte. Wenn um halb neun endlich Ruhe einkehrt, bist du oft einfach nur müde.
Genau deshalb musst du nicht stundenlang auf Pinterest verbringen. Mit einer klaren Routine reichen dir etwa 30 Minuten am Tag. Wie so eine Routine konkret aussehen kann, zeige ich dir in meinem Artikel Pinterest Routine: 30 Minuten am Tag neben Job und Familie. Dort erfährst du, wie du Pinterest entspannt in deinen Alltag einbaust.
Warum es mit dem Geldverdienen bisher nicht geklappt hat
Du hast schon einiges ausprobiert, stimmt’s? Onlinekurse gekauft, YouTube-Videos geschaut und nächtelang gegoogelt. Auf Instagram hast du gepostet, obwohl es sich falsch angefühlt hat. Irgendwann kam dann dieser Gedanke: Bei den anderen klappt es, warum nur bei mir nicht?
Ich möchte dir etwas sagen, das mir selbst lange niemand gesagt hat. Es liegt nicht an dir. Dir fehlt weder Disziplin noch Talent.
Meistens fehlt nur das Gesamtbild. Viele Kurse zeigen dir ein einzelnes Puzzleteil. Der eine erklärt Pinterest, der nächste das Bloggen, ein dritter das E-Mail-Marketing. Wie alles zusammenhängt, bleibt dabei offen. So stehst du am Ende mit einem Haufen Wissen da, aber ohne funktionierendes System.
Um mit Pinterest Geld verdienen zu können, brauchst du die ganze Kette. Pinterest ohne Blog verpufft. Ein Blog ohne Leadmagnet lässt Leserinnen wieder gehen. Eine E-Mail-Liste ohne Angebot bringt keinen Umsatz. Erst wenn alles ineinandergreift, entsteht ein Business, das dich trägt.
Noch etwas ist entscheidend: Du musst ins Tun kommen. Ein weiterer Kurs, den du nur konsumierst, verändert nichts. Kleine Schritte, die du wirklich umsetzt, verändern dagegen alles.
Dein nächster Schritt: Das Leise erfolgreich Prinzip
Als ich mein eigenes Business aufgebaut habe, hätte ich mir genau so einen Fahrplan gewünscht. Einen Weg, der Schritt für Schritt zeigt, wie Pinterest, Blog, E-Mail-Liste und eigene Produkte zusammenspielen. Ohne Instagram, ohne Kaltakquise und ohne Tanzvideos.
Aus dieser Erfahrung ist mein Onlinekurs Das Leise erfolgreich Prinzip entstanden. Darin baust du dein eigenes Onlinebusiness auf, ganz in deinem Tempo und neben Job und Familie.
Im Kurs richtest du deinen Blog von A bis Z ein, auch wenn dich Technik bisher eher abgeschreckt hat. Pinterest lernst du noch viel tiefer kennen, als ich es dir hier zeigen kann. Außerdem erstellst du deinen eigenen Leadmagneten und baust deine E-Mail-Liste auf. Zum Schluss entwickelst du dein erstes digitales Produkt und erfährst, wie du es leise und ehrlich verkaufst.
Du bekommst lebenslangen Zugriff auf alle Inhalte. Der Kurs wird alle sechs Monate aktualisiert und dabei auch im Preis angepasst. Alle Updates gehören dir als Teilnehmerin dauerhaft, ohne dass du noch einmal zahlen musst.
Warum du dich jetzt auf die Warteliste setzen solltest
Der Kurs öffnet seine Türen nicht jeden Tag. Auf der Warteliste erfährst du als Erste, wann es losgeht. So verpasst du den Start nicht und kannst in Ruhe entscheiden, ob der Kurs zu dir passt.
Stell dir vor, wie es sich anfühlt, wenn dein Handy abends auf dem Küchentisch vibriert. Auf dem Display steht dann nicht die nächste Nachricht aus dem Elternchat, sondern dein eigener Verkauf.
👉 Hier geht’s direkt zur Warteliste!
Mit Pinterest Geld verdienen ist kein Märchen. Es ist ein leiser, ehrlicher Weg, der etwas Geduld braucht und dich dafür mit Freiheit belohnt. Lauter musst du dafür nicht werden. Was du brauchst, ist ein System, das zu dir passt.
Ich freue mich darauf, dich auf diesem Weg zu begleiten.