Dein Pinterest-Profil ist fertig. Das Profilbild sitzt, der Name ist durchdacht, die Beschreibung hast du bestimmt dreimal umgeschrieben. Und dann sitzt du davor und weißt nicht so recht, was jetzt eigentlich kommt. Genau an dieser Stelle solltest du Pinterest Pinnwände erstellen, denn ohne sie bleibt dein Profil eine schöne, leere Hülle.
Ich weiß noch genau, wie sich dieser Moment angefühlt hat. Alles war eingerichtet, und trotzdem passierte nichts. Ich habe damals einfach drauflos geklickt und ein paar Pinnwände angelegt, die mir spontan eingefallen sind. Heute weiß ich, dass mich genau das mehrere Monate gekostet hat.
In diesem Artikel nehme ich dich mit durch den Schritt, der direkt nach deinem Profil kommt. Du erfährst, warum Pinterest Pinnwände erstellen so viel wichtiger sind, als sie aussehen. Und du bekommst eine klare Orientierung, bevor du wild irgendwelche Boards anlegst.
Warum Pinnwände mehr sind als Ordner für schöne Bilder
Die meisten Frauen kennen Pinterest privat. Man sammelt Rezepte, Wohnideen, vielleicht ein paar Frisuren für den nächsten Friseurtermin. Pinnwände fühlen sich dabei an wie digitale Schuhkartons, in die man Dinge hineinwirft.
Im Business funktioniert das anders. Pinterest ist keine Social-Media-Plattform, sondern eine Suchmaschine mit Bildern. Menschen tippen dort etwas ein, weil sie eine Lösung suchen. Und Pinterest muss entscheiden, welche Pins es ihnen zeigt.
Deine Pinnwände sind eines der wichtigsten Signale bei dieser Entscheidung. Sie erklären Pinterest, worum es auf deinem Profil überhaupt geht. Ein Pin liegt nie im luftleeren Raum, sondern immer auf einer Pinnwand mit einem Namen und einer Beschreibung.
Stell dir eine Bibliothek vor, in der alle Bücher wild durcheinander in den Regalen stehen. Niemand findet dort etwas, auch wenn jedes einzelne Buch großartig ist. Genau so geht es Pinterest mit einem Profil ohne Struktur.
Mein Fehler beim Pinterest Pinnwände erstellen
Als ich mit Pinterest gestartet bin, hatte ich einen Plan im Kopf. Zumindest dachte ich das. Ich habe mich hingesetzt und innerhalb einer halben Stunde etwa fünfzehn Pinnwände angelegt. Danach fühlte ich mich richtig produktiv.
Nur passierte danach eben nichts. Meine Pins hatten kaum Reichweite, meine Klickzahlen dümpelten vor sich hin. Wochenlang habe ich gedacht, ich hätte einfach zu wenig Geduld.
Es lag nicht an meiner Geduld. Es lag an zwei Fehlern, die ich beim Pinterest Pinnwände erstellen gemacht habe.
Fehler 1: Ich habe Themen gewählt, die zu mir passten
Meine Pinnwände waren ein Spiegel meiner eigenen Interessen. Da gab es eine Pinnwand für Selbstfürsorge, eine für Morgenroutinen, eine für Motivation und eine für Homeoffice-Deko. Alles Themen, die ich schön fand.
Nur suchte niemand nach diesen Dingen und landete dann bei meinem Angebot. Die Themen hatten mit dem, was ich anbiete, ungefähr so viel zu tun wie ein Kochbuch mit einer Steuererklärung. Meine Leserinnen kamen über hübsche Zitate zu mir und waren danach sofort wieder weg.
Pinterest hat dadurch nie verstanden, wofür ich eigentlich stehe. Mein Profil sagte gleichzeitig „Wohlfühlen“, „Deko“ und „Business“. Also hat Pinterest mich niemandem so richtig gezeigt.
Heute weiß ich: Deine Pinnwände sind kein Ort für deine privaten Vorlieben. Sie sind der Ort für die Fragen deiner Wunschleserin.
Fehler 2: Meine Beschreibungen waren hübsch, aber leer
Der zweite Fehler war noch stiller. Ich habe meine Pinnwände zwar beschrieben, aber so, wie ich mit einer Freundin sprechen würde. In einer Beschreibung stand sinngemäß, dass hier alles landet, was mein Herz höher schlagen lässt.
Das klingt nett. Für Pinterest ist es allerdings vollkommen bedeutungslos. Die Plattform sucht in deinen Beschreibungen nach Begriffen, die zeigen, worum es geht. Wenn dort keine stehen, kann sie deine Pinnwand nirgendwo einsortieren.
Bei einigen Pinnwänden habe ich das Feld sogar komplett leer gelassen. Ich dachte ehrlich, das sei optional. Diese Boards waren praktisch unsichtbar, egal wie viele Pins ich dort hochgeladen habe.
Du musst hier keine Wissenschaft draus machen. Wichtig ist nur, dass in deinen Beschreibungen die Wörter auftauchen, nach denen deine Leserin tatsächlich sucht. Wie du diese Begriffe systematisch findest und deine Beschreibungen aufbaust, zeige ich dir im Detail in meinem Mini-Workshop.
Sichtbar werden, ohne täglich zu posten
Kein Instagram, keine DMs, kein Privatleben online. Im Mini-Workshop verstehst du endlich, wie Pinterest funktioniert und setzt Profil, Boards und deine ersten Pins direkt mit um. Danach hast du eine Routine, die neben Job und Familie wirklich funktioniert.
Was Pinterest über dich denkt, wenn deine Pinnwände nicht passen
Pinterest kennt dich nicht. Die Plattform sieht keine sympathische Frau am Küchentisch, die abends um halb neun endlich Zeit für ihr Business findet. Sie sieht Signale.
Diese Signale kommen aus deinem Profilnamen, deiner Profilbeschreibung, deinen Pins und eben deinen Pinnwänden. Alles zusammen ergibt ein Bild davon, für welches Thema du relevant bist. Je klarer dieses Bild, desto gezielter kann Pinterest dich ausspielen.
Ein Profil mit vierzig Pinnwänden zu vierzig verschiedenen Themen ergibt kein Bild. Es ergibt Rauschen. Deine wirklich guten Pins gehen dann in deinem eigenen Chaos unter.
Das ist übrigens der Grund, warum viele Frauen nach ein paar Wochen frustriert aufgeben. Sie glauben, Pinterest funktioniere für sie nicht. In Wahrheit hat Pinterest nur nie verstanden, worum es bei ihnen geht.
Erst das Profil, dann die Pinterest Pinnwände erstellen
Bevor du loslegst, brauchst du ein sauber eingerichtetes Business-Profil. Ein privates Konto reicht nicht, weil dir dort wichtige Funktionen und Zahlen fehlen. Außerdem muss dein Profil schon klar machen, für welches Thema du stehst.
Falls du an diesem Punkt noch nicht bist, lies zuerst meinen Artikel Pinterest Profil richtig einrichten. Dort gehe ich Schritt für Schritt durch, worauf es bei der Einrichtung ankommt. Danach kommst du hierher zurück.
Warum diese Reihenfolge? Weil deine Pinnwände auf dem aufbauen, was dein Profil verspricht. Wer erst die Boards anlegt und danach sein Thema schärft, darf hinterher alles noch einmal überarbeiten.
Wie viele Pinterest Pinnwände brauchst du am Anfang wirklich?
Diese Frage bekomme ich am häufigsten. Und die Antwort überrascht viele.
Du brauchst weniger, als du denkst. Am Anfang reichen rund zehn gut durchdachte Pinnwände völlig aus. Lieber zehn Boards, die glasklar zu deinem Thema passen, als dreißig Boards, die alles ein bisschen abdecken.
Der Grund ist einfach. Jede Pinnwand will mit passenden Pins gefüllt werden. Zwanzig halbleere Boards wirken auf Pinterest wie verlassene Zimmer und bringen dir nichts.
Dazu kommt der praktische Aspekt. Du hast abends vielleicht dreißig Minuten Zeit für dein Business. Diese Zeit steckst du besser in wenige Pinnwände, die du wirklich bespielen kannst.
Wachsen kannst du später immer noch. Wenn dein Blog mehr Artikel hat und dein Angebot breiter wird, kommen neue Boards dazu. Am Start geht es um Klarheit, nicht um Masse.
So findest du die richtigen Themen für deine Pinnwände
Jetzt wird es konkret. Die Themen deiner Pinnwände entscheiden darüber, wer dich findet. Deshalb solltest du sie nicht aus dem Bauch heraus wählen, so wie ich das damals getan habe.
Starte bei deiner Leserin, nicht bei deinem Angebot
Setz dich hin und überleg dir, was deine Wunschleserin abends bei Pinterest eintippt. Nicht, was du gerne verkaufen möchtest. Sondern das Problem, das sie gerade umtreibt.
Sie sucht selten nach deinem Produktnamen. Sie sucht nach einer Lösung für ihren Alltag. Genau diese Formulierungen sind deine Themen.
Schreib alles auf, was dir einfällt. Zehn bis zwanzig Fragen deiner Leserin sind eine gute Grundlage. Aus diesen Fragen entstehen später deine Pinnwände.
Denk in Suchanfragen statt in Kategorien
Viele legen Pinnwände an wie Ordner auf dem Laptop. Da heißt es dann „Tipps“, „Business“ oder „Inspiration“. Solche Namen sagen niemandem etwas, weder Pinterest noch deiner Leserin.
Frag dich stattdessen: Würde jemand genau das so bei Pinterest eingeben? Wenn nein, ist es kein guter Pinnwand-Name.
Eine kleine Übung hilft dir dabei. Tipp dein Thema oben in die Pinterest-Suche ein und schau dir an, was die Plattform dir vorschlägt. Diese Vorschläge zeigen dir, wonach echte Menschen tatsächlich suchen.
Für den Anfang reicht dir das völlig. Eine strukturierte Keyword-Recherche geht deutlich tiefer und ist genau das, was ich im Mini-Workshop mit dir zusammen durchgehe.
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Pinnwand-Namen: klar schlägt kreativ
Hier passiert bei introvertierten Frauen oft etwas Interessantes. Wir möchten es besonders schön machen. Also entstehen Namen wie „Herzensprojekte“ oder „Kleine Schritte, große Wirkung“.
Diese Namen sind poetisch und leider völlig nutzlos. Niemand sucht danach, und Pinterest kann damit nichts anfangen.
Deine Pinnwand-Namen dürfen ruhig langweilig klingen. Sie sollen beschreiben, was drin ist, und zwar in der Sprache deiner Leserin. Verständlichkeit gewinnt hier immer gegen Kreativität.
Achte außerdem darauf, dass sich deine Boards nicht überschneiden. Zwei Pinnwände zum fast gleichen Thema verwirren dich beim Pinnen und Pinterest beim Einsortieren.
Warum jede Pinnwand eine Beschreibung braucht
Die Beschreibung ist das Feld, das die meisten überspringen. Dabei ist sie der Ort, an dem du Pinterest erklärst, worum es auf diesem Board geht.
Schreib dort in ein paar Sätzen, was deine Leserin auf dieser Pinnwand findet. Formuliere so, wie du es einer Freundin erklären würdest. Und bau die Begriffe ein, nach denen sie suchen würde.
Wichtig ist der letzte Punkt. Ohne diese Begriffe bleibt deine Beschreibung ein netter Text ohne Wirkung. Mit ihnen wird sie zu einem Wegweiser für Pinterest.
Übertreib es dabei nicht. Eine Aneinanderreihung von Suchbegriffen liest sich schrecklich und hilft dir auch nicht weiter. Es geht um natürliche Sätze mit den richtigen Wörtern darin.
Deine Pinnwände und dein Blog gehören zusammen
Ein Punkt wird fast immer übersehen. Deine Pinnwände sollten zu den Themen passen, über die du auf deinem Blog schreibst.
Der Zusammenhang ist logisch. Jeder Pin führt am Ende irgendwohin, im besten Fall auf einen deiner Blogartikel. Wenn du also Boards zu Themen anlegst, über die du gar nichts geschrieben hast, hast du nichts zu verlinken.
Umgekehrt gilt das genauso. Schreibst du regelmäßig über ein Thema, brauchst du dafür auch eine passende Pinnwand. Sonst landen deine Artikel auf einem Board, das nur so halb dazu passt.
Nimm dir deshalb kurz deine Blogkategorien vor, bevor du loslegst. Meist erkennst du dann schnell, welche Boards du wirklich brauchst. Und du siehst gleichzeitig, wo dir noch Artikel fehlen.
Diese Verbindung zwischen Blog und Pinterest ist der Kern meiner Arbeit. Ein Blog ohne Sichtbarkeit bringt dir nichts. Pinterest ohne Ziel, auf das die Pins führen, aber eben auch nicht.
Wie lange dauert es, bis deine Pinnwände wirken?
Diese Frage darf ich dir ehrlich beantworten, weil ich weiß, wie oft du schon enttäuscht wurdest. Pinterest ist kein Kanal für sofortige Ergebnisse. Erste Bewegung siehst du meist nach einigen Wochen.
Das klingt erst mal ernüchternd. Es ist aber gleichzeitig die gute Nachricht. Ein Pin, den du heute hochlädst, kann dir in einem halben Jahr noch Besucherinnen bringen.
Vergleich das mit einem Instagram-Post. Der ist nach zwei Tagen praktisch verschwunden, egal wie viel Arbeit drinsteckt. Auf Pinterest arbeitet dein Inhalt monatelang für dich weiter.
Genau deshalb passt Pinterest so gut zu einem vollen Alltag. Du musst nicht täglich präsent sein, um im Gespräch zu bleiben. Deine Pinnwände und deine Pins übernehmen die Sichtbarkeit für dich.
Wichtig ist nur, dass du am Anfang dranbleibst. Wer nach drei Wochen aufhört, wird nie erleben, wie Pinterest wirklich funktioniert.
Die drei häufigsten Fehler beim Pinterest Pinnwände erstellen
Aus den Profilen, die ich mir anschaue, wiederholen sich immer dieselben Stolperfallen.
Der erste Fehler sind alte private Pinnwände, die öffentlich sichtbar bleiben. Deine Sammlung mit Weihnachtsdeko und Low-Carb-Rezepten gehört nicht auf ein Business-Profil. Stell diese Boards auf privat oder lösche sie.
Der zweite Fehler ist das ständige Umbenennen. Viele legen Pinnwände an, ändern nach drei Wochen die Namen und wundern sich über Rückschritte. Gib deinen Boards Zeit, sich zu etablieren.
Der dritte Fehler ist der Perfektionismus. Manche Frauen legen monatelang keine einzige Pinnwand an, weil sie erst noch alles perfekt durchdenken wollen. Zehn ordentliche Boards heute bringen dich weiter als dreißig perfekte Boards irgendwann.
Dein nächster logischer Schritt
Wenn du bis hierher gelesen hast, weißt du jetzt, warum deine Pinnwände über deine Sichtbarkeit entscheiden. Du weißt, welche Fehler du vermeiden solltest. Und du hast eine erste Idee, wie du deine Themen findest.
Vielleicht merkst du aber auch, dass da noch eine Lücke ist. Zwischen „Ich verstehe das Prinzip“ und „Ich habe zehn fertige, durchdachte Pinnwände“ liegt oft mehr Arbeit, als man vorher denkt.
Genau dafür habe ich meinen Mini-Workshop Leise erfolgreich gemacht. Für 39 Euro gehen wir gemeinsam durch alles, was du für deinen Pinterest-Start brauchst. Du richtest dein Profil suchmaschinenoptimiert ein und legst zehn optimierte Pinnwände an, die wirklich zu deinem Thema passen.
Dazu lernst du, wie du klickstarke Pins mit Canva und KI erstellst. Und du bekommst eine tägliche Pinterest-Routine, die auch an einem vollen Familientag funktioniert. Kein Instagram, keine Kaltakquise, keine Reels.
Der Workshop ist für Frauen gemacht, die abends um halb neun am Küchentisch sitzen und endlich vorankommen wollen. Ohne sich zu verbiegen und ohne ihr Privatleben ins Netz zu stellen.
Hier geht es zum Mini-Workshop Leise erfolgreich
Kurz zusammengefasst
Pinterest Pinnwände erstellen ist der Schritt, der direkt nach deinem Profil kommt. Deine Boards erklären Pinterest, worum es bei dir geht, und entscheiden mit darüber, wem du gezeigt wirst.
Wähl deine Themen nach den Fragen deiner Leserin aus, nicht nach deinem eigenen Geschmack. Nimm klare Namen statt kreativer Wortspiele. Und füll jede Beschreibung mit den Begriffen, nach denen deine Wunschleserin tatsächlich sucht.
Zehn durchdachte Pinnwände reichen für den Start völlig aus. Fang lieber heute mit zehn Boards an, als in drei Monaten mit dreißig perfekten.
Und falls du dabei nicht alleine herumprobieren möchtest: Im Mini-Workshop machen wir das zusammen, Schritt für Schritt.